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A3 bei Limburg-Süd: Mann nach Auffahrunfall überfahren

06. Oktober 2026 // Geschrieben von Redaktion
Rubrikbild Der Tag in der Region: Abendhimmel über einer Stadtsilhouette am Fluss mit Kirche, Burg und Fernsehturm, dazu das Fingerklopfer-Logo

Der Tag in der Region · Dienstag, 6. Oktober 2026

Auf der A3 bei Limburg-Süd ist in der Nacht zum Dienstag ein 65-Jähriger gestorben: Er stieg nach einem Auffahrunfall aus und wurde von einem Auto erfasst. Was Polizei und Autobahn GmbH uns zu diesem Abschnitt geantwortet haben, war bisher unveröffentlicht. Außerdem: Der Wolf im Westerwald darf wieder geschossen werden, und Hessens AfD hält Rhein Widersprüche vor.

A3: Tödlicher Unfall bei Limburg-Süd

Gegen 23:50 Uhr am Montag fuhr ein 65-Jähriger auf der A3 in Richtung Köln in Höhe der Anschlussstelle Limburg-Süd auf einen vorausfahrenden Kleintransporter auf, teilt die Polizei (ots) mit. Danach stieg er aus ungeklärten Gründen aus und wurde von einem weiteren Auto erfasst. Sein Wagen stand nach Angaben der Autobahnpolizei quer auf der linken und mittleren Spur; der Mann starb noch an der Unfallstelle, berichtet die hessenschau. Die vier Insassen des anderen Autos wurden leicht verletzt, Fahrer und Beifahrer des Transporters blieben unverletzt. Die Autobahn war in Richtung Köln fast sechs Stunden gesperrt, der Verkehr wurde bei Bad Camberg abgeleitet; den Schaden schätzt die Polizei auf 100.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft soll ein Gutachter den Hergang rekonstruieren. Zeugen melden sich bei der Polizeiautobahnstation unter (0611) 345-4140.

A3 Diez–Bad Camberg: Was Polizei und Autobahn GmbH antworten

Nach drei tödlichen Unfällen im Juni und Juli auf dem Abschnitt zwischen Diez und Bad Camberg hat diese Redaktion im September bei Polizei und Autobahn GmbH nachgefragt. Das Polizeipräsidium Westhessen zählt für 2025 auf dem Abschnitt von Kilometer 97,2 bis 123,4, in beiden Richtungen, 473 Unfälle, davon 64 mit Personenschaden und keinen Toten; validierte Zahlen für 2026 gebe es frühestens im März 2027. Nach den Juni-Unfällen trafen sich am 12. Juni Polizei, Autobahnmeisterei und Verkehrsbehörde der Autobahn GmbH bei Kilometer 104 in Fahrtrichtung Frankfurt. Vorgeschlagen wurden dort zwei Änderungen: an der Streckenbeeinflussungsanlage bei Kilometer 101,67 zwischen 8 und 20 Uhr höchstens 120 km/h statt einer Aufhebung, und ein Überholverbot für schwere Fahrzeuge schon ab dieser Stelle. Angeordnet hat die Autobahn GmbH nach Angaben der Polizei am 23. Juli nur das Überholverbot.

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Die Autobahn GmbH antwortete uns, bei dem Termin sei festgestellt worden, dass ein Tempolimit keine wirksame Lösung sei, weil zum Unfallzeitpunkt bereits 100 km/h und weniger gegolten hätten. Ihre Angaben zum Überholverbot weichen von denen der Polizei ab; unsere Rückfrage dazu vom 1. Oktober ist noch nicht beantwortet. Auf dem Abschnitt fahren nach ihren Angaben täglich rund 99.000 Autos und 18.000 Lastwagen. Die Vorschläge betrafen die Richtung Frankfurt; der Unfall von Montag geschah in Richtung Köln, sein Hergang ist ungeklärt.

Wolf im Westerwald: Abschuss wieder freigegeben

Neu zu unserem Bericht von gestern: Der Wolf GW2478m darf ab sofort wieder geschossen werden. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat am 5. Oktober einen Antrag der Naturschutzinitiative auf eine Zwischenverfügung abgelehnt (8 B 11617/26.OVG), teilt der Westerwaldkreis mit. Die Abschussgenehmigung diene dem Schutz der Nutztierhalter, die Gefahr durch den Wolf sei weiterhin akut, so das Gericht. Der Kreis hebt deshalb die Aussetzung des Sofortvollzugs auf. Eine endgültige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts im Eilverfahren werde in Kürze erwartet.

Rhein und die AfD: Kritik aus dem eigenen Land

Nach Rheins Vorstoß, die AfD im Bundestag Ausschüsse leiten zu lassen, über den wir am Montag berichteten, wirft ihm die hessische AfD eine „Verhöhnung der Wähler“ vor. Im Landtag hat die AfD nach Angaben der hessenschau zwar drei Ausschussvorsitze — Haushalt, Recht, Europa —, scheiterte aber mehr als ein Dutzend Mal mit einem Kandidaten für das Präsidium, zuletzt vergangene Woche. Fraktionschef Lambrou kündigte für die nächste Plenarwoche einen neuen Versuch an. SPD-Generalsekretärin Koebe schrieb, ohne Rhein zu nennen: „Jede Annäherung bedeutet Normalisierung und Legitimierung.“ Die Grünen werfen ihm vor, sich „bei den Falschen“ anzubiedern. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, sieht keinen Sinn in dem Vorschlag.

Kurz gemeldet

  • Limburg-Offheim: Unbekannte sind am frühen Montagmorgen über das Dach in eine Postverteilerstelle eingebrochen und haben mehrere Zwischenwände durchtrennt (ots); die Kriminalpolizei ermittelt.
  • Merenberg: Auf der B 49 wich eine 66-Jährige beim Überholen einem ausscherenden Lkw aus und prallte gegen die Schutzplanke; der Lkw-Fahrer fuhr weiter (Polizei, ots).
  • Montabaur: Die Polizeidirektion hat 23 neue Kräfte begrüßt (ots).
  • Hessen: Die Landesregierung untermauert ihre Initiative, die Leugnung des Existenzrechts Israels mit bis zu fünf Jahren Haft zu bestrafen, mit einem Gutachten; die Bundesregierung hat weiter verfassungsrechtliche Bedenken.
  • Pegel Kaub: null Zentimeter um 17:15 Uhr (Pegelonline, Rohdaten).

Termine

  • Montag, 12. Oktober, 11:30 Uhr — Verwaltungsgericht Koblenz, öffentliche Verhandlung: Klage gegen die Verbandsgemeinde Wallmerod wegen wiederkehrender Beiträge für Wasser und Abwasser (Terminliste).

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Auswahl, Verdichtung und Formulierung erfolgten maschinell; vor der Veröffentlichung wurde er von einem Redakteur geprüft und freigegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist die Redaktion.