08. Januar 2026
Berlin steht nach einem Terroranschlag auf kritische Infrastruktur unter Schock. In einer solchen Lage erwarten Bürgerinnen und Bürger vor allem eines: sichtbare Führung, klare Kommunikation und das Gefühl, dass die politische Spitze die Lage ernst nimmt und präsent ist. Doch genau daran entzündet sich nun scharfe Kritik am Umgang des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner mit der Krise.
Während Sicherheitsbehörden im Ausnahmezustand arbeiten, Einsatzkräfte Gefahrenlagen prüfen und die Bevölkerung verunsichert ist, sorgt eine Meldung für massive Irritationen: Wegner soll sich am Tag nach dem Anschlag zu einer privaten Tennisstunde zurückgezogen haben – gemeinsam mit seiner Partnerin, der Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. Auch wenn formell keine Pflicht zur dauerhaften öffentlichen Präsenz besteht, stellt sich die Frage nach politischem Instinkt und Verantwortungsgefühl.