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Mehr Trinkwasser geht in den Leitungen verloren

14. September 2026 // Geschrieben von Redaktion
Rubrikbild Der Tag in der Region: Abendhimmel über einer Stadtsilhouette am Fluss mit Kirche, Burg und Fernsehturm, dazu das Fingerklopfer-Logo

Der Tag in der Region · Montag, 14. September 2026

In den Trinkwassernetzen von Limburg-Weilburg und dem Lahn-Dill-Kreis geht mehr Wasser verloren als vor zwei Jahren. Das zeigt eine Antwort der Landesregierung, die auch sagt, dass sie keine weiteren Maßnahmen plant. Außerdem: Lahnstein bekommt 13,7 Millionen Euro für eine Lahnbrücke, die K 101 bleibt einen Monat länger gesperrt, und der Elzer Bürgermeister hat unsere Fragen beantwortet.

Wasserverluste in der Region steigen

Im Landkreis Limburg-Weilburg lagen die sogenannten spezifischen Rohrnetzverluste 2024 bei 52 Litern je Kilometer Leitung und Stunde, nach 38 im Jahr 2023 und 46 im Jahr 2022. Im Lahn-Dill-Kreis waren es 61 Liter (2023: 54). Das geht aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Maximilian Müger hervor (Drucksache 21/4719). Beide Kreise liegen unter dem Wert des Regierungsbezirks Gießen von 68 Litern; am höchsten war er dort im Landkreis Gießen mit 96. Im ganzen Bezirk gingen 2024 rund 5,36 Millionen Kubikmeter verloren, 9,09 Prozent der eingespeisten Menge — 2022 waren es 8,03 Prozent. Eine Rangfolge hält das Ministerium für wenig aussagekräftig, weil Netzlänge und Versorgungsstruktur die Werte beeinflussen. Die Versorger melden ihre Daten freiwillig; zu Alter und Erneuerung der Netze hat das Land keine Angaben. Kommunen mit sehr hohen Verlusten würden angesprochen. „Weitere Maßnahmen hierzu sind derzeit nicht geplant."

Lahnbrücke in Lahnstein: 13,7 Millionen vom Land, Anschlüsse offen

Neu zu unserem Bericht zum Felssturz an der Loreley: Im Verkehrsausschuss des Mainzer Landtags hat Staatssekretär Markus Wolf am 4. September über den Radwegebau zur Bundesgartenschau 2029 berichtet; das Protokoll liegt jetzt vor. Die geplante Rad- und Fußgängerbrücke über die Lahn in Lahnstein kostet demnach rund 15 Millionen Euro; das Land fördert sie mit etwa 13,7 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land". Die Grünen-Abgeordnete Katrin Eder sagte, aus Kommunen wie Lahnstein sei von Finanzierungsproblemen zu hören: Anschlüsse außerhalb des Gartenschaugeländes müssten sie selbst bezahlen, und das Programm laufe aus. Zum Felssturz vom 31. August berichtete Wolf, eine Drohnenbefliegung habe die Abbruchstelle gefunden, die Ursache sei aber unklar. Kletterer sollen prüfen, ob weitere Sicherungen nötig sind.

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K 101 bleibt bis 19. Oktober gesperrt

Die Vollsperrung der K 101 zwischen Ruppach-Goldhausen und Großholbach dauert länger als geplant: Statt bis voraussichtlich 18. September bleibt die Straße bis 19. Oktober zu. Grund sind nach Angaben des Westerwaldkreises größere Schäden am Bauwerk der dortigen Autobahnbrücke und weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen. Die Umleitung führt weiter von Ruppach-Goldhausen über das Gewerbegebiet Heiligenroth, die B 255, Montabaur und die L 318 nach Großholbach, in der Gegenrichtung entsprechend.

Elz: Bürgermeister beantwortet die Fragen der Redaktion

Neu zu unserem Bericht vom 11. September: Bürgermeister Matthias Schmidt hat die vier Fragen zum Beschluss der Gemeindevertretung beantwortet; der Nachtrag steht im Beitrag. Beschwerden etwa über Lärm ordnet die Gemeinde „aufgrund unserer Erfahrungen und Gespräche mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern" bulgarischen Einwohnern zu; eine Statistik führt sie nicht. Amtliche Erkenntnisse zu den im Antrag genannten Vorwürfen wie Sozialbetrug nennt die Antwort nicht. „Direkte Belästigungen und Gewalttaten sind uns weiterhin nicht bekannt", schreibt die Gemeinde. Ob sie wie beschlossen Kontakt zu Zoll, Finanzamt oder Polizei aufgenommen hat, bleibt offen; die Redaktion hat nachgefragt.

Raub in Frickhofen: drei Jugendliche festgenommen

Nach einem Raub in Frickhofen am Sonntagabend hat die Polizei drei Tatverdächtige im Alter von 16 und 17 Jahren festgenommen. Nach Angaben der Polizei gerieten sie gegen 18.30 Uhr in der Straße An der Eisenbahn mit einem Jugendlichen in Streit. Einer soll ihn mit einem Schlagring geschlagen und ein Messer gezogen haben; am Boden sei der Jugendliche getreten und sein Handy geraubt worden. Er konnte fliehen. Die drei wurden kurz darauf gefasst und später ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Ermittelt wird wegen schweren Raubes.

Kurz gemeldet

  • Flyer in Elz: Der Staatsschutz ermittelt wegen Flyern mit strafrechtlich relevanten Inhalten, die eine vermummte Person am 30. August in Elz verteilt hat. Hinweise an die Polizei Limburg, (06431) 9140-0.
  • Hütten angezündet: In Niederselters haben Unbekannte am Sonntag eine Hütte auf dem Gelände einer Kirchengemeinde in Brand gesetzt; eine zweite brannte mit aus. Schaden rund 15.000 Euro.
  • Falsche Polizisten: In der Verbandsgemeinde Hachenburg häufen sich Anrufe angeblicher Polizeibeamter, die nach Wertsachen und Bargeld fragen.
  • Werkzeug für 100.000 Euro gestohlen: In der Nacht zum Samstag ist ein Unbekannter in ein Firmengebäude in Mittenaar eingebrochen und mit Elektrowerkzeug und dem grauen Firmentransporter geflohen. Hinweise an die Polizei Herborn, (02772) 7050.

Termine

  • Dienstag, 22. September — „Pflege ist bunt": Interkulturelle Woche an der Pflegefachschule Weilburg, 16 Uhr.
  • Montag, 28. September — Kreistag des Lahn-Dill-Kreises; im Kreis Limburg-Weilburg beraten die Ausschüsse über die Grundschulbetreuung und das Abfallwirtschaftskonzept.
  • Mittwoch, 30. September — Arbeitsmarktinformationen für Zugewanderte im Kreissozialamt Limburg, 16 Uhr.
  • Montag, 19. Oktober — Ende der Vollsperrung der K 101 geplant.
  • Mittwoch, 21. Oktober — Fristende für Finanzhilfeanträge nach dem Unwetter im Lahn-Dill-Kreis.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Auswahl, Verdichtung und Formulierung erfolgten maschinell; vor der Veröffentlichung wurde er von einem Redakteur geprüft und freigegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist die Redaktion.