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Nachzählung im Burgenlandkreis: keine gravierenden Mängel

14. September 2026 // Geschrieben von Redaktion
Rubrikbild Die Lage am Morgen: Sonnenaufgang über einer Landschaftssilhouette mit Kirche, Viadukt, Burg und Windmühle, dazu das Fingerklopfer-Logo

Die Lage am Morgen · Montag, 14. September 2026

Die Nachzählung im Burgenlandkreis hat keine gravierenden Mängel ergeben: 9.438 Stimmzettel aus 27 Wahllokalen wurden erneut ausgezählt. Über geringfügige Abweichungen entscheidet der Kreiswahlausschuss heute — und damit später, als diese Redaktion am Freitag und Samstag geschrieben hat. Außerdem: das vorläufige Ergebnis der Kommunalwahl in Niedersachsen, eine Morddrohung gegen Charlotte Knobloch und abgesagte Gespräche über die Straße von Hormus.

Neu zum Bericht vom 12. September: keine gravierenden Mängel, Sitzung verschoben

Der Kreiswahlleiter des Burgenlandkreises hat die Nachzählungen zur Landtagswahl abgeschlossen: 9.438 Stimmzettel aus 27 Wahllokalen wurden neu ausgezählt, „gravierende Mängel wurden nicht festgestellt". Über geringfügige Abweichungen entscheidet der Kreiswahlausschuss. Anlass war, dass sich die Niederschriften der Wahlvorstände nicht schlüssig nachvollziehen ließen; auf eine davon in Naumburg hatte ein Wahlbeobachter hingewiesen. Die Tiefenprüfung ist nach Angaben des Kreises nicht abgeschlossen, weitere Nachzählungen seien nicht ausgeschlossen. Der Kreiswahlausschuss für die Wahlkreise 39, 40 und 41 tritt heute um 10 Uhr in Naumburg zusammen; die ursprünglich für Freitag angesetzte Sitzung war wegen der Nachzählungen verschoben worden. Das Landesergebnis stellt der Landeswahlausschuss am 22. September fest.

Berichtigung: In der Ausgabe vom 11. September und in der Wochenendausgabe vom 12. September hieß es, der Ausschuss trete am Freitag zusammen beziehungsweise habe dort getagt, und es sei nicht öffentlich, ob die Nachzählungen etwas verändert hätten. Beides war falsch. Die Mitteilungen des Kreiswahlleiters zur Verschiebung und zum Ergebnis der Nachzählungen lagen seit dem 10. September vor und sind von dieser Redaktion übersehen worden.

Kommunalwahl in Niedersachsen: AfD verdreifacht ihren Anteil

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen ist die CDU nach dem vorläufigen Ergebnis der Kreiswahlen stärkste Kraft geblieben, hat aber deutlich verloren. Das Landesamt für Statistik weist aus: CDU 27,2 Prozent (2021: 31,7), SPD 24,6 (30,0), AfD 15,9 (4,6), Grüne 14,1 (15,9), Linke 6,0 (2,8), FDP 3,7 (6,5). Die Wahlbeteiligung stieg auf 64,6 Prozent, nach 57,0 Prozent vor fünf Jahren; wahlberechtigt waren rund 6,4 Millionen Menschen. Bei den Direktwahlen muss nach Angaben des Deutschlandfunks in Hannover Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) mit 45,6 Prozent in die Stichwahl. In Wilhelmshaven gewann die parteilose Eva Maria Haarmann mit mehr als 55 Prozent im ersten Wahlgang. In der Stadt war der AfD-Landtagsabgeordnete Thorsten Moriße nicht als Oberbürgermeisterkandidat zugelassen worden; sein Eilantrag scheiterte im August vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg, das auf das Wahlprüfungsverfahren nach der Wahl verwies. Dieses Verfahren kann jetzt beginnen.

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Morddrohung gegen Charlotte Knobloch

Nach einer Morddrohung gegen die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft unter anderem wegen Volksverhetzung und Bedrohung. Die Behörde stellte den Vorfall nach eigenen Angaben ausdrücklich in Zusammenhang mit dem Wahlergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt. Ein Zeuge hatte die Drohung am Donnerstag auf einer beschmierten Parkbank im Englischen Garten entdeckt. Die 93 Jahre alte Holocaust-Überlebende sagte Medienberichten zufolge daraufhin die Teilnahme an einer Veranstaltung ab.

Gespräche über die Straße von Hormus abgesagt

Die für heute im Oman geplanten Gespräche zwischen dem Iran und Golfstaaten über die Straße von Hormus sind vorerst abgesagt. Der omanische Außenminister erklärte, das Treffen in Salalah sei „im Interesse des Konsenses" verlegt worden; einen neuen Termin nannte er nicht. Berichten zufolge sollten Iran und Oman dort eine Vereinbarung vorstellen. Bahrain hatte angekündigt, das Treffen zu boykottieren. Die Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs weitgehend blockiert; am Wochenende hatte Saudi-Arabien zudem die Pipeline abgeschaltet, mit der es die Blockade umgeht.

Angriff auf einen Zug von Kiew nach Warschau

Nach einem russischen Angriff auf einen Zug von Kiew nach Warschau hat Polens Regierungschef Donald Tusk Moskau eine Eskalation vorgeworfen. Nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn wurde die Lokomotive beim Grenzbahnhof Jahodyn getroffen und in Brand gesetzt; verletzt wurde niemand. Nahe der Grenze schlugen nach Angaben des polnischen Verteidigungsministeriums zudem Drohnen ein. Tusk sagte, er rechne mit verstärkten Angriffen und könne nicht ausschließen, dass auch polnisches Gebiet betroffen werde.

Kurz gemeldet

  • Weniger Wohneigentum: Nur noch 43,5 Prozent der Menschen in Deutschland leben nach einer Studie des Pestel-Instituts in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus — so wenige wie seit 20 Jahren nicht.
  • Zverev gewinnt die US Open: Alexander Zverev hat das Tennisturnier in New York gewonnen.

Termine

  • Mittwoch, 16. September — die neuen EZB-Zinssätze treten in Kraft.
  • Sonntag, 20. September — Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.
  • Dienstag, 22. September — Der Landeswahlausschuss stellt das Endergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fest.
  • Sonntag, 27. September — Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Hannover.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Auswahl, Verdichtung und Formulierung erfolgten maschinell; vor der Veröffentlichung wurde er von einem Redakteur geprüft und freigegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist die Redaktion.