2/9 "Für Kleinsparer ändert sich nichts"
Doch, innerhalb des Systems ändert sich nur für Kleinsparer etwas, da nur diese von eine Erweiterung der Bemessungsgrundlage und / oder einer Erhöhung der Beitragsmessungsgrenze (voll) getroffen wären ... Siehe die Kritik unseres Autors hier.
3/9 "Der Vorschlag basiert auf dem Konzept einer Bürgerversicherung"
Aha, warum sagt Robert dass nicht gleich. Warum spricht er dann nur von Reichen und nicht auch von Beamten und allen Selbständigen, auch kleinen Ladenbesitzern, die nun stärker belastet werden sollen? Wie sieht euer Totalumbau aus? Schafft ihr die Private Krankenversicherung ab?
4/9 "Wer Millionen mti Aktien verdient, soll mehr bezahlen"
Also, für eine Versicherungsleistung kann ich nicht Leute heranziehen, die davon gar nicht profitieren. Freiwillig in der GKV versicherte Menschen zahlen im Übrigen heute schon Beiträge auf Kapitalerträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Dies betrifft z.B. GF oder Selbständige, die von der Sozialversicherung befreit sind. Sie zahlen dabei vielfach Höchstbeiträge.
Und kleiner "fun fact" am Rande: Aktionäre zahlen rund 33% KöSt , Gewerbesteuer plus Soli sowie nochmals 25% Kapitalertragsteuer plus Soli = insgesamt 50%, bis sie Einkommen aus ihrem Kapital in der eigenen Tasche haben. Und das reicht euch immer noch nicht, ihr "Raupe NIMMERSATT"?
5/9 "Aktuell tragen Arbeitnehmer mit ihrem gesamten Einkommen die Last"
Was für ein Bullshit. Es geht nicht um "die gesamte Sozialversicherung". Zum zweiten finanzieren die Arbeitgeber die Hälfte der AN, die bisher "nur" auf ihr Arbeitseinkommen belastet werden. Aber das ist natürlich zu viel und müsste der AG weniger zahlen, könnte er evtl. bessere Löhne zahlen.
Aber die Sozialversicherung wird schon heute durch Bundeszuschüsse aus dem Steueraufkommen gestützt. Zudem leidet das System vor allem darunter, dass versicherungsfremde Leistungen in das System geschoben wurden. Raus damit und aus Steuern finanziert.
Zum anderen zahlt "der Staat" zu wenig Beiträge für Bürgergeldbezieher und Arbeitslose im Vergleich zu den Kosten. Also müsste der Staatszuschuss erhöht oder das Heer der Bürgergeldbezieher gestutzt werden.
Die Debatte verläuft also an einer ganz anderen Bruchstelle, nämlich an dem ausufernden Wildwuchs der Migrations- und Soziapolitik der letzten Jahrzehnte.
6/9 "Kapitalbezieher tragen nichts zur Finanzierung des Sozialstaats bei"
Der Letzte, der meinte eine bestimmte Gruppe würde "keinen Beitrag leisten", war Karl Lauterbach mit seiner hetzerischen Beleidigung der Ungeimpften. Nun hetzt ihr gegen Leute mit Kapitaleinkommen, was im Falle der Aktionäre eine bodenlose, faktenfreie Lüge ist, wie bereits ausgeführt. Und selbst Zinseinkommen wird mit 25% plus Soli bereits belastet.
7/9 "Wer von Kapitalerträgen lebt, soll seinen Beitrag leisten"
Endlich kommt ihr mit der Sprache raus: es soll dem leistungsbereiten Unternehmer der "Spaß" genommen werden. 50% Steuern plus die Auseinandersetzung mit eurer Bürokratie reichen noch nicht.
Und wie wollt ihr eigentlich die Ausländer an eurem Vorhaben beteiligen? Sollen die auch den deutschen Sozialstaat mitfinanzieren, nachdem sie bereits im Unternehmen steuern gezahlt haben?
Dann wird das Kapital erst recht einen Bogen um "stupid Germany" machen. Und noch mehr Leistungsträger aus dem Land treiben.
8/9 "Natürlich soll es hohe Freibeträge geben"
Hurra, es lebe der Sozialismus. Wir nivellieren solange, bis alle gleich arm sind.
9/9 "Was soll also die ganze Aufregung?"
Stimmt, was sollen so dumme, leistungsfeindliche und unausgegorene Vorschläge? Wir wissen doch schon längst, dass weder Robert Habeck noch die grüne Partei wirklich Ahnung davon haben, wie eine Marktwirtschaft funktioniert. Wir haben genug von eurer Inkompetenz. Gut, dass ihr nochmals klargestellt habt, warum man die BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nicht braucht.
"Ach, die CDA will es auch"
Das macht es allerdings nicht besser, da anscheinend auch Teilen der CDU der ordnungspolitische Kompass fehlt.