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Heino: Sieg im Gender-Zoff mit woker Regisseurin

Was braucht man für einen zünftigen PR-Krieg: einen blonden Sänger mit Sonnenbrille, im biblischen Alter von 87 Jahren, eine Hohepriesterin des Wokismus und einen Rettungsschwimmer am Wörthersee. Fertig ist ein Rechtsstreit, in dem sich der wacken-erfahrene Deutschrocker durchgesetzt hat, sehr zum Leidwesen der queeren Community.

Von Chris Ernst · Stand: 31. Oktober 2026
Symbolbild, KI-erzeugt: Links ein blonder Mann mit Sonnenbrille und rotem Sakko, der auf den Betrachter zeigt, rechts eine Frau mit Brille, Regenbogen-Anstecker und Akten mit der Aufschrift „§ Anwalt“. Dazwischen zwei Schilder: „Die Rettungsschwimmer:innen“ durchgestrichen, darunter „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“, im Hintergrund ein See mit Rettungsschwimmer auf dem Hochstuhl. Unten der Schriftzug „Heino: Sieg im Gender-Zoff mit woker Regisseurin“, oben links das Etikett „Gastbeitrag“, oben rechts „Symbolbild, KI-erzeugt“.

Heino droht mit Ausstieg und schaltet Anwalt gegen gegenderten Filmtitel ein

Volksmusik-Star Heino im Alter von 87 Jahren hatte in dem Serien-Pilotfilm „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ eine Gastrolle übernommen. Er spielte sich selbst. Regisseurin und Produzentin Stefanie Mayer im Alter von 31 Jahren änderte den Filmtitel unerwartet. Aus „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ wurde „Die Rettungsschwimmer:innen“. Heino lehnt das Gendern seit Jahren strikt ab. Seine Forderung lautete: Der ursprüngliche Titel muss zurück oder er macht nicht mehr mit. Mayer verwies zunächst darauf, dass es sich lediglich um einen Arbeitstitel handele. Heino erfuhr später, dass der fertige Film weiterhin „Die Rettungsschwimmer:innen“ heißen sollte. Unter diesem Namen sollte die Produktion auch TV-Sendern angeboten worden sein. Er schaltete seinen Rechtsanwalt ein. In dem Anwaltsschreiben an die Produzentin heißt es: „Wir untersagen Ihnen hiermit die Verwertung, Veröffentlichung, Verbreitung oder sonstige Nutzung jeglichen unseren Mandanten betreffenden Materials in Wort und Bild im Rahmen der streitgegenständlichen Produktion.“

Produzentin Stefanie Mayer knickt ein und stellt den originalen Titel wieder her

Nur wenige Tage später änderte Produzentin Stefanie Mayer ihre Entscheidung. Der Film soll nun doch wieder „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ heißen. Heino bleibt weiterhin im Film. Mayer erklärt: „Ich habe mich als Produzentin und Regisseurin entschieden, den Arbeitstitel unseres Films in ‚Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee‘ zu ändern. Gleichzeitig möchte ich klarstellen, dass ich weiterhin zur gendergerechten Sprache und zu meinen persönlichen Überzeugungen stehe. Aber für mich steht jetzt der Erfolg des Filmprojekts im Vordergrund.“

Heino erklärt Gendern für Blödsinn und sieht sich bestätigt

Heino sagt: „Man muss für seine Überzeugungen einstehen. Gendern ist mit mir nicht zu machen. Das ist längst out und überholt und wirklich von gestern. Ich wurde oft als ewig Gestriger bezeichnet, aber ich glaube, ich bin jemand, der sehr bewusst in der Gegenwart lebt. Das Gendern brauchte nie jemand, es wollte nie jemand und es hat unsere schöne, deutsche Sprache verschandelt. Es wird Zeit, dass wir uns für immer von diesem Blödsinn verabschieden.“

Redaktionshinweis

Gastbeiträge geben die persönliche Meinung des jeweiligen Autors wieder. Die darin vertretenen Auffassungen müssen nicht mit der Position der Redaktion von Der Fingerklopfer übereinstimmen. Die Redaktion behält sich Kürzungen und redaktionelle Bearbeitungen vor, sofern dadurch die inhaltliche Aussage des Autors nicht verändert wird.


Die Äußerungen von Heino und Stefanie Mayer sowie das Anwaltsschreiben wurden zuerst von der „Bild“ veröffentlicht; über den Ausgang des Streits berichtete unter anderem heute.at. Das Titelbild ist ein KI-erzeugtes Symbolbild.

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