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Versuchtes Tötungsdelikt in Kirberg: Umstehende schreiten ein

21. September 2026 // Geschrieben von Redaktion
Rubrikbild Der Tag in der Region: Abendhimmel über einer Stadtsilhouette am Fluss mit Kirche, Burg und Fernsehturm, dazu das Fingerklopfer-Logo

Der Tag in der Region · Montag, 21. September 2026

In einer Bäckerei in Hünfelden-Kirberg ist am Sonntag eine 50-Jährige mit einem Messer schwer verletzt worden; die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Außerdem: Das Verwaltungsgericht Koblenz stoppt vorerst den Abschuss eines Wolfes im Westerwaldkreis, auf der B 8 bei Weidenhahn werden sechs Menschen verletzt, der Westerwaldkreis wirbt bei Studierenden um Landärzte, und im Rhein-Lahn-Kreis haben 37 Menschen die Einbürgerungsurkunde erhalten.

Versuchtes Tötungsdelikt in einer Bäckerei in Kirberg

Am Sonntagvormittag ist in Hünfelden-Kirberg eine Frau in einer Bäckerei mit einem Küchenmesser angegriffen und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Limburg-Weilburg betrat ein 50-jähriger Mann gegen 11 Uhr das Geschäft in der Wassergasse, in dem sich seine von ihm getrennt lebende Ehefrau aufhielt. Im Verkaufsraum soll er sie mit dem Messer angegriffen haben; sie erlitt mehrere schwere Stich- und Schnittverletzungen und kam ins Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen schritten Umstehende ein und hielten den Mann von weiteren Angriffen ab. Dabei wurde auch er verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Nach Angaben der hessenschau ist die Frau ebenso alt wie der Mann; beide seien notoperiert worden. Das zuständige Fachkommissariat der Regionalen Kriminalinspektion Limburg-Weilburg ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts. Weitere Angaben machte die Polizei am Sonntag nicht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Abschuss des Wolfes GW2478m vorerst gestoppt

Der Wolf mit der Kennung GW2478m darf im Westerwaldkreis vorerst nicht geschossen werden. Das Verwaltungsgericht Koblenz hat nach Angaben der Unteren Jagdbehörde die Anordnung der sofortigen Vollziehung ausgesetzt — vorübergehend, bis über einen dort eingereichten Eilantrag entschieden ist. Grundlage des Abschusses ist eine Allgemeinverfügung des Kreises vom 11. September. „Die Jagd auf den Wolf ist zurzeit nicht zulässig und darf nicht durchgeführt werden", teilt die Behörde mit; über die „in Kürze zu erwartende" Entscheidung werde sie informieren. Warum der Abschuss angeordnet wurde, steht in der Mitteilung nicht. Ein ähnlicher Fall lief im Sommer jenseits der Landesgrenze: Im Lahn-Dill-Kreis war die Entnahme von Jungwölfen des Greifensteiner Rudels ebenfalls durch ein Eilverfahren gestoppt worden — dort nach hessischem Recht und auf Grundlage einer anderen Verfügung.

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B 8 bei Weidenhahn: sechs Verletzte, 140.000 Euro Schaden

Bei einem Zusammenstoß auf der B 8 zwischen Freilingen und Arnshöfen sind am Sonntag sechs Menschen leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei überholte ein 61-jähriger Porschefahrer gegen 15.44 Uhr in einer schlecht überschaubaren Kurve einen vorausfahrenden Opel. Als ihm ein weiterer Opel entgegenkam, verlor er die Kontrolle, geriet ins Schleudern und stieß mit dem entgegenkommenden Wagen zusammen. Drei der Verletzten kamen zur Kontrolle in Krankenhäuser. Beide Fahrzeuge haben vermutlich Totalschaden; die Polizei schätzt ihn auf rund 140.000 Euro. Ein Atemalkoholtest rund 30 Minuten nach dem Unfall ergab beim Porschefahrer 0,29 Promille, ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die B 8 war zwei Stunden voll gesperrt.

Neun Studierende gegen den Ärztemangel

Der Westerwaldkreis hat zum dritten Mal ein Mediziner-Camp ausgerichtet, um angehende Ärztinnen und Ärzte für eine Niederlassung im ländlichen Raum zu gewinnen. Neun Medizinstudierende der Universität Mainz ab dem fünften Semester nahmen teil. Die Leiterin des Gesundheitsamts, Sarah Omar, stellte den öffentlichen Gesundheitsdienst vor; die Kassenärztliche Vereinigung informierte über Niederlassung und Förderungen, auch über die des Kreises. Zwei niedergelassene Ärzte berichteten aus der Praxis, einmal aus Sicht einer eigenen Niederlassung, einmal aus einer Anstellung. Am zweiten Tag begleiteten die Studierenden zwei Hausarztpraxen; beteiligt waren außerdem die Krankenhäuser in Dernbach, Hachenburg und Montabaur.

37 Einbürgerungen im Rhein-Lahn-Kreis

Im Kreishaus haben 37 Menschen ihre Einbürgerungsurkunde erhalten. Überreicht hat sie der Erste Kreisbeigeordnete Marcel Willig in Vertretung des Landrats. Die Eingebürgerten stammen aus 19 Herkunftsländern; die größten Gruppen kommen aus der Russischen Föderation (5) sowie aus Ägypten, Indien und Syrien (je 4). Voraussetzung für die Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens fünfjähriger rechtmäßiger Aufenthalt, gute Deutschkenntnisse, die eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts und die Anerkennung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Kurz gemeldet

  • Roller gestohlen: In der Limburger Straße in Weilburg haben Unbekannte zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen einen Motorroller mitgenommen. Er trug das Kennzeichen 324 RKC; Hinweise nimmt die Polizei in Weilburg unter 06471 93860 entgegen.
  • An der Tür gescheitert: In der Hainallee in Weilburg versuchten Einbrecher zwischen Dienstag und Samstag, eine Wohnungstür aufzubrechen. Die Tür hielt stand.
  • Motorradunfall an der A 3: An der Abfahrt Bad Camberg stürzte am Freitagmorgen ein 25-jähriger Motorradfahrer und prallte gegen eine Schutzplanke. Er wurde schwer verletzt.
  • Zum zweiten Mal: Auf der B 274 bei Allendorf sind erneut die Schilder zum Motorrad-Durchfahrtverbot an Wochenenden gestohlen worden, kurz nachdem die Straßenmeisterei die zuvor entwendeten ersetzt hatte.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Auswahl, Verdichtung und Formulierung erfolgten maschinell; vor der Veröffentlichung wurde er von einem Redakteur geprüft und freigegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist die Redaktion.