19. Mai 2026
Die AfD hat auf ihrer aktuellen Pressekonferenz ein bemerkenswertes politisches Signal gesendet: Parteichefin Alice Weidel stellte erstmals offen eine Duldung einer CDU-geführten Minderheitsregierung in Aussicht – allerdings unter einer klaren Bedingung: Bundeskanzler Friedrich Merz dürfe dabei nicht Regierungschef bleiben.
Damit verschärft die AfD ihren Kurs gegenüber der schwarz-roten Koalition und versucht zugleich, sich als potenzieller Machtfaktor für einen politischen Kurswechsel zu positionieren. Grundlage der Aussagen war eine Pressekonferenz der AfD-Bundestagsfraktion, in der Weidel und Tino Chrupalla massive Kritik an der Bundesregierung übten und Deutschland als „de facto führungslos“ beschrieben.