#  Westerwälder Wolf darf geschossen werden

09. Oktober 2026 // Geschrieben von Redaktion

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**Der Tag in der Region · Freitag, 9. Oktober 2026**

Der Wolfsrüde GW2478m darf im nördlichen Westerwaldkreis geschossen werden: Das Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde von Naturschützern abgewiesen, der Beschluss ist rechtskräftig. Außerdem: Auf drei Friedhöfen in Rhein-Lahn und Westerwald werden Gräber beschädigt und bestohlen, im Lahn-Dill-Kreis häufen sich falsche Bankanrufe, und die IHK warnt vor höherer Gewerbesteuer.

## Wolf: Oberverwaltungsgericht erlaubt die Jagd

Neu zu unserem [Bericht vom Montag](https://www.fingerklopfer.de/de/news/der-tag-in-der-region/1012-dietzhoelze-warnung-aufgehoben-die-erholung-dauert-jahre): Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat die Jagd auf den Wolfsrüden GW2478m erlaubt (8 B 11617/26.OVG), teilt der [Westerwaldkreis](https://www.westerwaldkreis.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/2026/oktober/endgueltige-eilentscheidung-des-oberverwaltungsgerichtes/) mit. Es bestätigte die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz, das den Eilantrag der Naturschutzinitiative abgelehnt hatte; der Beschluss ist nach Angaben eines Gerichtssprechers rechtskräftig. Damit gilt der Sofortvollzug der Genehmigung vom 11. September, den der Kreis bis zur Entscheidung ausgesetzt hatte. Geschossen werden darf nur in den im Bescheid genannten Jagdrevieren im nördlichen Westerwaldkreis. Das Bundesjagdgesetz genüge dem europäischen Schutzstandard für den Wolf, das „eskalierende Verhalten" des Tiers lasse weitere erhebliche Schäden erwarten, fasst der Kreis die Begründung zusammen. Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts hat der Rüde seit 2023 in Hessen und Rheinland-Pfalz 31 Rissereignisse verursacht, mindestens 123 Nutztiere wurden getötet oder verletzt, [berichtet dpa](https://www.n-tv.de/regionales/rheinland-pfalz-und-saarland/Oberverwaltungsgericht-erlaubt-Jagd-auf-Westerwaelder-Wolf-id31400068.html); er führt das nach Greifenstein im Lahn-Dill-Kreis benannte Rudel. Landrat Lütkefedder nennt die Jagd keinen Selbstzweck, sondern Schutz der Schaf- und Ziegenhalter, die sonst aufgäben. Ob auch hessische Behörden eine Entnahme geprüft haben, hat der Landtagsabgeordnete Müger gefragt; eine Antwort steht noch aus.

## Friedhöfe: Gräber beschädigt, Grabschmuck gestohlen

Auf dem gemeinsamen Friedhof von Nieder- und Oberbachheim im Rhein-Lahn-Kreis haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch zahlreiche Gräber beschädigt, gestohlen wurde nach bisherigem Stand nichts, [teilt die Polizei mit (ots)](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117710/6367736). In derselben Nacht gab es auf dem Friedhof in Becheln Beschädigungen und Diebstähle; dort wird seit Tagen [vermehrt Grabschmuck gestohlen](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117710/6368082) (ots). Die Polizei hält einen Zusammenhang mit ähnlichen Taten im Westerwaldkreis aus dem Sommer für möglich. In Norken im Westerwaldkreis rissen Unbekannte zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmittag mehrere [Grableuchten](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117710/6368215) von Grabsteinen (ots). Hinweise an die Polizei Bad Ems, (02603) 9700, und an die Polizei Hachenburg, (02662) 95580; dort sollen sich auch betroffene Angehörige melden.

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## Lahn-Dill: Häufung falscher Bank- und Polizeianrufe

Im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen häufen sich Anrufe von Betrügern, die sich als Polizisten oder Bankmitarbeiter ausgeben; der Schwerpunkt liegt derzeit im Lahn-Dill-Kreis, [warnt die Polizei (ots)](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6368326). Typisch: Ein Anrufer meldet angeblich „unregelmäßige Kontobewegungen", drängt zur Herausgabe der PIN und kündigt einen Kurier an, der die Karte abholt; danach wird das Konto geplündert. Die Gespräche ziehen sich teils über Stunden. Die Polizei rät, mit älteren Angehörigen über die Maschen zu sprechen, keine PIN herauszugeben und im Zweifel die 110 zu wählen. In Niederhadamar verlangten zwei angebliche Handwerker Ende September für das Entfernen von Wespennestern rund 800 Euro für minderwertige Arbeit, der Hausbesitzer zahlte, [meldet die Polizei (ots)](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50153/6368156); Hinweise an die Polizei Limburg, (06431) 9140-0.

## Gewerbesteuer: IHK appelliert an die Kommunen

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz hat die Bürgermeister der Verbandsgemeinden und verbandsfreien Städte im Westerwald- und im Rhein-Lahn-Kreis aufgefordert, die Gewerbesteuer nicht weiter zu erhöhen, [berichtet der WW-Kurier](https://www.ww-kurier.de/artikel/176863-ihk-warnt-vor-steigender-gewerbesteuer-im-westerwaldkreis). Schwache Konjunktur, hohe Energie- und Arbeitskosten und Bürokratie belasteten die Betriebe. Die Kammer zeige Verständnis für die angespannten Haushalte, mahnt aber, die Steuer nicht als vorrangiges Mittel zur Sanierung zu nutzen: „Kurzfristige Mehreinnahmen dürfen nicht zulasten der Zukunftsfähigkeit unserer Standorte gehen", sagt Regionalgeschäftsführer Richard Hover. Laura Heuchemer, Vorsitzende des Regionalbeirats, sagt: „Kommunen und Wirtschaft sitzen letztlich in einem Boot."

## Kurz gemeldet

- **Dillenburg:** In der Nacht zum Donnerstag brannten in der Presberstraße drei Mülltonnen und kurz zuvor ein Abfalleimer an einer Bushaltestelle in der Oranienstraße; die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht zwei unbekannte Helfer als Zeugen, (02771) 9070 ([ots](https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6368336)).
- **Wetter:** Der Deutsche Wetterdienst warnt bis Samstagfrüh vor Sturmböen bis 70 Kilometer pro Stunde in exponierten Lagen von Lahn-Dill und Westerwald.
- **Pegel Kaub:** elf Zentimeter um 17:30 Uhr ([Pegelonline](https://www.pegelonline.wsv.de/gast/stammdaten?pegelnr=25700100), Rohdaten).

## Termine

- **Montag, 12. Oktober, 11:30 Uhr** — Verwaltungsgericht Koblenz: Klage gegen die Verbandsgemeinde Wallmerod wegen wiederkehrender Beiträge für Wasser und Abwasser ([Terminliste](https://vgko.justiz.rlp.de/presse-aktuelles/termine)).
- **Dienstag, 20. Oktober** — Jugendhilfeausschuss des Lahn-Dill-Kreises; Raumordnungsausschuss des Kreises Limburg-Weilburg zum Nahverkehrsplan.
- **Montag, 26. Oktober** — Haupt- und Finanzausschuss des Kreises Limburg-Weilburg zum Kreiskrankenhaus Weilburg und zur Neurologie Weilmünster.
- **Donnerstag, 29. Oktober** — Mobilitätsbeirat des Kreises Limburg-Weilburg, unter anderem Sachstand zum Nahverkehrsplan.

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*Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Auswahl, Verdichtung und Formulierung erfolgten maschinell; vor der Veröffentlichung wurde er von einem Redakteur geprüft und freigegeben. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist die Redaktion.*
